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Am Rande der Gesellschaft-inmitten von Abhängigkeit und Verzweiflung

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Ein Artikel über Arbeitslosigkeit, Armut und den Gang zur Tafel

Hey Hey meine Lieben,

heute habe ich wieder einen neuen Blogartikel für euch in Petto, in dem es um Arbeitslosigkeit, die Tafel, verschiedene Schichten und die Menschen dahinter geht. Wie so oft habe ich euch zwei Themen zur Wahl gegeben und die Mehrheit hat sich für dieses entschieden. Wobei ich jetzt noch anmerken möchte, dass das zweite Thema “ Vegan im Alltag“ in Kürze von mir ebenfalls aufgegriffen wird, da ich schon länger keinen Beitrag über den Veganismus verfasst habe und selbst gespannt bin, auf welche Reaktionen ich von eurer Seite stoßen werde. Doch bevor ich jetzt das dieser Woche  Thema aufgreife, möchte ich euch in ein paar Sätzen schildern, wie ich überhaupt zu diesem Themenvorschlag kam. 

 

Wie bin ich also zu diesem Themenvorschlag gekommen? 

Zu diesem Themenvorschlag bin ich gekommen, als ich bei dem Jobcenter im Wartebereich saß, um mich über  weitere Ausbildungsberufe und Möglichkeiten zu informieren. Bei mir ging in letzter Zeit vieles drunter und drüber, so dass ich mir angewöhnt habe, noch einen Plan B und Plan C zu erstellen bzw. zu suchen.

An diesem Tag habe ich meine Mutter mitgenommen, da ich selbst nicht so recht wusste, wie und was genau ich dort beantragen oder machen kann ( seelischer Beistand versteht sich). Ich kannte das Jobcenter nur vom Hörensagen und Besuchen mit der Schulkasse. Ich selbst habe zuvor noch nie irgendwelche Hilfe vom Jobcenter oder Agentur für Arbeit bezogen. Da ich jedoch nicht so recht wusste, wie es bei mir in der Zukunft aussehen wird, da mein momentaner Arbeitsplatz ein „unberechenbarer“ ist (ist bei den meisten kreativen Berufen so), suchte ich nach einer neuen Arbeitsstelle oder sogar nach einem Ausbildungsberuf.

Update : Mittlerweile arbeite ich dort nicht mehr, da die Arbeitsbedingungen für mich alles andere als zufriedenstellend waren. 

So kam ich also dazu, die Türen des Jobcenters zu öffnen und war nach wenigen Minuten schon schockiert über jenes, was dort so vor sich ging. Es war mir mehr als unangenehm, mich dort aufzuhalten, während einige ihren Pap (Persönlicher Ansprech-Partner) lautstark zur Sau machten. Dazu aber später mehr. 

 

Wie kam es überhaupt dazu, dass ich mich für diesen Schritt entschieden habe? 

Ganz ehrlich? Ich war gefrustet und einfach unzufrieden mit meiner beruflichen Situation. Künstlerische Berufe sind unberechenbar und kaum planbar. In der einen Woche rennen dir die Kunden die Bude ein und alle wollen sich unbedingt shooten lassen, die andere Woche sagen Kunden ab oder erscheinen überhaupt nicht zu ihrem Termin. Es gibt auch Tage/Wochen, in denen gar keine Shootings vorgesehen sind, in denen ich dann auch nicht arbeiten kann, denn wenn kein Geld rein kommt, kann meine Chefin mich auch nicht täglich beschäftigen. Diese Ungewissheit, ob man den Monat auch alle Rechnungen bezahlen kann und ob noch genügend zum Leben übrig bleibt, hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Endlich war ich wieder auf dem Arbeitsmarkt, stabil genug, um zu arbeiten und dann das. Dass dieser Job nicht mein „für immer Job“ bleibt, war meiner Chefin und auch mir schon von Anfang an klar. Worauf wir uns allerdings einigten war, dass ich so lange es geht noch für sie arbeite, Teilzeit versteht sich und den Rest meiner Zeit damit verbringe, mein eigenes Ding aufzuziehen; mich selbständig zu machen, weil ich gerne so arbeiten und leben möchte, wie ich es für richtig halte. Selbstverständlich muss ich vorher selbstständig unter anderen Menschen arbeiten, bevor ich meinen eigenen Weg einschlagen kann. Ich habe kein Problem, Angestellte zu sein. Jedoch sieht meine jetzige Chefin Potenzial in mir, dass ich komplett ausschöpfen möchte, da ich eher der Typ Frau bin, der sich selbst etwas aufbauen möchte,e anstatt sein Leben damit zu verbringen, nur das zu tun, was für ihn am einfachsten ist. Ich challenge mich viel zu gern, als dass ich Jahre lang auf der gleichen Stelle stehen bleiben möchte.

Ich habe mich schlussendlich doch gegen diesen Job entschieden, da meine Chefin mich für ihre privaten Angelegenheiten regelrecht ausnutzte. Zudem band sie mich zu sehr in ihr Privatleben ein, so dass ich mit mir selbst gekämpft habe. Denn ehrlich gesagt bin ich ein Mensch, der Privates und Berufliches ganz strikt voneinander trennt. Kollegen bleiben Kollegen und werden bei mir nie zu Freunden. Das ist mein höchstes Gebot, da ich so klare Grenzen setzen und mich voll und ganz auf die Arbeit fokussieren kann. 

 

Wie waren meine Eindrücke? 

Die Unzufriedenheit brachte mich also dazu, dass ich mich bei der Agentur für Arbeit beim Jobcenter vorstellte. Meine Mutter und ich stiegen in den Aufzug und ich drückte auf den Kopf um nach oben zu fahren. Ich war aufgeregt, weil ich nicht wusste was auf mich zu kommen würde. Ich betätigte den Schalter, der die Türen des Jobcenters für mich öffnete und dann stand ich dort, sah mich um und bekam die Tür in den Rücken, als die nächsten die Hilfe des Jobcenters suchten. Es war voll, die Luft stickig und ich wollte nur zu gern die Fenster zum Lüften öffnen. Links und Rechts waren die Menschenansammlungen mit bedürftigen Menschen. Es war nur noch Platz in der Mitte zum Anstehen. Deshalb bekam ich die Tür in den Rücken, weil nur noch Platz in der Mitte war vor der Tür. Der Herr an der Anmeldung kommunizierte gerade in einer anderen Sprache mit einem Kunden. In den Gesichtern der anderen konnte man ihre Dankbarkeit erkennen, da die meisten dort die deutsche Sprache nicht allzu gut verstanden. Zudem ist das deutsche System noch mal ein ganz anderes. Woher ich das weiß, dass die Menschen dankbar waren? Weil jene, die uns umgaben in ihrer eigenen Sprache kommunizierten, was mich keinesfalls störte, es mich aber darauf schließen ließ, dass sie die deutsche Sprache nicht so gut beherrschen, da sie den Herrn an der Anmeldung in ihrer eigenen Sprache angesprochen haben. Ich fragte meine Mutter, ob wir hier richtig seien. Immerhin gibt es mittlerweile so viele Anlaufstellen für Menschen aus anderen Ländern ( das Wort Ausländer kann ich nicht ausstehen, genau so wie Asylanten und Flüchtlinge, da viele mit diesen Synonymen schlechtes verbinden). Ich wollte meine Zeit nicht an der für mich falschen Anlaufstelle verschwenden, meine Mutter war sich jedoch auch nicht sicher. So warteten wir, da wir in wenigen Minuten schon an der Reihe waren. Der Herr an der Anmeldung war nett. Er versicherte uns, dass wir hier richtig seien und wir schon gleich mit einer Vermittlerin reden könnten. Sein Akzent machte ihn für mich gleich noch sympathischer. Ich war positiv überrascht, obwohl ich weiß, dass die vielen verschiedenen Akzente, Kopftücher und Kinder viele Menschen verjagen. Nicht unbedingt, weil sie mit dieser Art der Menschen ein Problem haben, sondern mit dem, was sie mit diesen Menschen verbinden. Es ist das Unbekannte, was den dummen Menschen Angst einjagt. Meist schauen wir doch nur den Menschen vor den Kopf, aber urteilen direkt über diese. Für mich ein absolutes No-Go, für andere Alltag. Ich für meinen Teil treffe gerne auf Menschen aus anderen Ländern. Ist euch schon einmal aufgefallen, wie freundlich diese sind im Vergleich zu den ganzen Schuhverkäufern hier in Deutschland? Ich selbst bin Deutsche, Kroatin und Nigerianerin und muss zugeben, dass „wir“ Deutsche nicht die freundlichsten sind. 

Vor der Türe der Sachbearbeiterin dann…

Wir setzten uns also vor die Tür der Sachbearbeiterin und warteten darauf, hereingebeten zu werden. Dabei beobachten wir so einiges. Ganz hinten im Gang hörten wir junge Erwachsene mit verwaschenen und zerrissenen Hosenbeinen reden. Die Haare des jungen Mannes in blau waren ganz zerzaust. Ständig fummelte er in seinen Hosentaschen rum und prahlte damit, dass er sich am Wochenende voll „gesoffen“ hatte. Die junge Frau mit den verwaschenen Pinken Haaren und Piercings an Augenbraue, Lippe und Ohren hielt ihr Kind in den Armen und mischte mit. Es waren noch weitere junge Erwachsene dort hinten, jedoch konnte ich sie nicht sehen, da sie hinter einer Wand standen. Schräg neben uns saß eine etwas ältere Dame, die ihre Augen etwas ausruhte. Auf der anderen Seite saß eine Frau mit ihren zwei Kindern. Sie war ständig am Handy, wenn sie nicht mit den Kleinen auf dem Boden Memory spielte. Wir erfuhren, dass ihre Töchter zwei und drei Jahre alt sind und beobachteten, dass die Dame ihre zweijährige Tochter nicht beachtete. Jedes mal, wenn sie weinte oder nach ihrer Mutter rief, war diese am Handy und schrieb ganz wild. Ab und an hielt sie sich das Handy ans Ohr, während ihre zweijährige Tochter versuchte auf ihren Schoß zu klettern. Was machte die Mutter von zwei Mädchen? Sie puschte die kleine von sich weg und überschlug die Beine. Für ihre dreijährige Tochter hatte sie Augen und streichelte sie. Ihre jüngere Tochter hingegen hatte keine Chance. Mama und ich sahen uns an. Wir wussten, was der jeweils andere davon hielt. Es brach mir das Herz, die Kleine so weinen zu sehen, weil ihre Mutter lieber am Handy war, als sie in den Arm zu nehmen. Zudem sprach die Mutter in ihren 30ern so laut, dass sie alle damit unterhielt. Das Weinen der kleinen Maus machte mich irgendwann wütend, so dass ich kurz davor war, etwas zu sagen. Wütend, weil die Mutter nur ihrer älteren Tochter Aufmerksamkeit schenkte und nicht der kleinen. Das „Hallo“ einer Sachbearbeiterin hat mich wieder zurück gerufen. Diese begrüßte meine Mutter ganz herzlich. Es war die ehemalige Sachbearbeiterin von meiner Mutter, schien schon ein Weilchen her zu sein. Sie fragte, wie es meiner Mutter in den letzten Jahren ergangen sei und was uns jetzt dazu führte, hier und heute da zu sein. Wir erklärten ihr die Situation, dass es bei mir finanziell nicht so prickelnd aussähe und dass wir uns deswegen hier informieren möchten. Mamas ehemalige Sachbearbeiterin riet mir zu verschiedenen Optionen und erklärte mir, was mir bevorstehe, wenn ich verschiedenes mache. Auch meiner Mutter war die Verzweiflung in den Augen zu erkennen, so dass die Sachbearbeiterin meine Mutter damit beruhigte, als sie meinte, dass ich kein typischer Kunde von ihnen werden würde. Sie meinte, dass man Menschen wie mich nicht oft im Leben bei dem Jobcenter antreffen würde und dass wir uns keine Sorgen machen sollten. Drauf hin verabschiedete sie sich von uns und kurz danach wurden auch wir aufgerufen.  

 

Ein Gespräch mit der Sachbearbeiterin 

Wir sitzen also im Zimmer der Sachbearbeiterin. Ich bin total aufgeregt und weiß nicht so recht, was mir dort bevorsteht. Zuerst fragt sie mich, wie es denn jetzt dazu käme, mich hier und heute bei ihr vorzustellen. Da ich viel Wert auf Ehrlichkeit lege, erzählte ich ihr ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, was in den letzten Jahren bei mir los war. Ich erzählte ihr, von meinen langen Aufenthalten im Krankenhaus und all dem, was mir so unangenehm ist. Dass ich zwei Mal in der 12 Klasse aus gesundheitlichen Gründen die Schule pausiert habe und dass ich in den drei Jahren auch schon in einer Reha war. Zudem berichtete ich ihr davon, dass ich ebenfalls in ambulanter Psychotherapie sei und es bei mir Bergauf ginge. Sie gab mir das Gefühl, dass ich bei ihr gut aufgehoben wäre und scherzte hier und da mit meiner Mutter und mir. Diese Sachbearbeiterin war angenehm direkt zu mir, was ich sehr schätze, da ich ebenfalls ein sehr direkter Mensch bin. So saßen wir also in ihrem Zimmer, sie fragte nach meinem Fahrzeugpapieren, Ausweis, Krankenkassenkärtchen, Bankkonten, möglichem Erbe und Sparbüchern und nach meiner momentanen Beschäftigung. Sie ermutigte mich dazu, mich für eine neue Ausbildungsstelle zu bewerben und gab mir direkt einen Termin bei dem zuständigen Sachbearbeiter für unter 25 jährige. Zusätzlich bekam ich noch ein Formular für Arbeitslosengeld 2 (Harz IV) und einen Termin bei einer für diese Angelegenheiten zuständigen Sachbearbeiterin. Etwas peinlich berührt war ich schon, als das Wort Arbeitslosengeld 2 gefallen ist. Denn auch ich verbinde damit nichts Gutes und wollte nie diese Art von Dienst in Anspruch nehmen. Ich wurde traurig und die Sachbearbeiterin munterte mich auf, indem sie mir versicherte, dass dies nichts schlimmes sei und ich verschiedene Schulungen währenddessen machen könnte und das Arbeitslosengeld 2 nur eine Hilfe für mich sein würde. Sie sah mir wohl die Angst und die Verzweiflung an. Wir füllten also die Unterlagen gemeinsam so weit es ging aus und den Rest sollten wir in Ruhe zusammen zu Hause ausfüllen und zum nächsten Termin mitbringen. 

Als wir den Raum der Sachbearbeiterin verließen, redeten meine Mutter und ich noch während der Autofahrt darüber, ob sich dieser Antrag überhaupt lohnen würde, da das Arbeitsamt das Harz IV mit ihrem Einkommen verrechnen würde ( da ich noch unter 25 Jahre alt bin) und im Enddefekt nichts übrig bleiben würde. 

 

Der nächste Termin bei der Sachbearbeiterin für Arbeitslosengeld 2 

Da sind wir nun wieder im Wartebereich der Sachbearbeiterin. Dieses Mal ist es eine andere Dame die sich um mein Anliegen und meine dazugehörigen Fragen kümmert. Wir werden also in ihr Zimmer hereingebeten, als ihr Telefon anfängt zu klingeln. Meine Mutter und ich gaben ihr zu verstehen, dass es für uns kein Problem wäre, wenn sie diesen Anruf entgegennehmen würde. Sie schüttelte jedoch den Kopf und schaute sich die Unterlagen meiner Mutter sowie meine an. Für alle, die sich jetzt fragen, warum ich die Unterlagen meiner Mutter mitbringen musste, scrollt noch einmal etwas hoch, denn weiter oben habe ich euch das in einem kurzen Sätzchen erklärt. Mehr möchte ich diesbezüglich auch nicht sagen, da ich nicht vom Fach bin und euch keine falsche Auskunft geben möchte. Ich bitte daher um eurer Verständnis, bei aufkommenden Fragen sich nicht an mich sondern an das Jobcenter bzw. die Agentur für Arbeit in eurer Nähe zu wenden. 

Dieses Mal sind meine Mutter und ich nicht so angetan von der Sachbearbeiterin, da diese uns nur in einem schnippischen Ton antwortete und nur das Nötigste sagte. Uns kam es auch so vor, als wäre sie von unseren Fragen regelrecht genervt und würde das lieber ganz schnell hinter sich bringen. Wir waren nicht alleine in diesem Raum, da noch eine weitere Sachbearbeiterin in dem Raum an ihrem Computer saß und arbeitete. Offensichtlich war „unsere“ Sachbearbeiterin mit dem falschen Fuß aufgestanden, da die andere Sachbearbeiterin unsere Fragen irgendwann beantworte. Zudem beklagte sie sich darüber, dass die letzte Teamsitzung nicht allzu gut gelaufen sei und sie unzufrieden mit den Anforderungen von den obigen Büros sei. Im gleichen Atemzug entschuldigte sie ihr Verhalten damit, da sie wohl eine Woche Urlaub hatte und sie mittlerweile auch nicht mehr ganz durchblickte, weil sich ständig was ändern würde. Meine Mutter übernahm das Reden und ich wurde immer ruhiger, während ich mir die neuen Unterlagen durchlas. 

Schon nach diesem Gespräch war meiner Mutter und mir klar, dass ich kein Arbeitslosengeld 2 beantragen würde. Alles offen zu legen und im Endeffekt nur ein paar Euros übrig zu haben war nicht das, was ich mir erhofft hatte. Dass alles miteinander verrechnet wird, mit dem Einkommen meiner Mutter, war für mich keine Option. Trotz alledem entschied ich mich, zu meinem nächsten Termin bei dem Sachbearbeiter für unter 25 Jährige zu gehen. 

Warum Arbeitslosengeld 2 keine Lösung für mich ist

Keine Lösung für mich. Betonung liegt auf für mich. Erst einmal bin ich nun wirklich kein großer Fan, all meine Finanzen offen legen zu müssen und gleichzeitig die meiner Mutter. Zudem würde am Ende des Tages kaum noch etwas übrig bleiben.

Vielleicht 10€? Es mag sein, dass du da draußen jetzt sagen wirst :“ Haben oder nicht haben“. Jedoch ist der Preis für diese mal angenommenen 10€ für mich nicht vereinbar. Würde ich diesen Schritt gehen, dann glaube ich, dass ich meinen Hintern gar nicht mehr hochbekommen würde. Ich kenne mich nun mal am Besten und kann mir deshalb auch vorstellen, dass dieser Schritt definitiv nicht der richtige für mich wäre.

Außerdem haben mich an diesen Tagen noch verschiedene Ereignisse so verängstigt, dass ich mir geschworen habe keinen Fuß dort mehr hineinzusetzen. Das kann und darf einfach nicht die Lösung für mich sein. Die Lösung ist zu bequem. Bequem ist nicht gut, weil ich meinen Hintern bewegen muss. Also kein Arbeitslosengeld 2, dafür aber noch ein Gespräch mit dem für mich zuständigen Sachbearbeiter, der mir nun ganz die Augen geöffnet hat.

Pap wird zusammengeschrien

So watschle ich also ein weiteres Mal zum Jobcenter und warte im Wartebereich. Ratet mal, wer mal wieder aufgeregt war? Richtig, ich; konnte gar nicht ruhig im Wartebereich sitzen und warten.

Als ich mich umdrehte, weil ich eine für mich bekannte Stimme hörte, fiel mir auf, dass ein „Bekannter“ ebenfalls dort wartete. Er schien angespannt zu sein, was wohl auch erklären würde, weshalb er mir nur ein flüchtiges „Hallo“ zurief. Nicht mal ein freundliches Lächeln könnte er aufsetzen. Naja. Ich vertrieb mir dann die Zeit damit, in dem ich all meine Unterlagen noch einmal durchlas, mich weiteres Mal umsetzte und mich dann wieder zurück zu meinem alten Sitzplatz im Wartebereich begab. Auf einmal ging eine Tür auf. Zu sehen waren mein „Bekannter“ und ein Sachbearbeiter. Lautstark fing mein Bekannter an zu streiten und dem Jobcenter Vorwürfe zu machen. Er wurde immer und immer lauter, so dass der für ihn zuständige Sachbearbeiter die Hände vor sich hielt, um ihn zu beruhigen. Alle Türen in diesem Gang öffneten sich in Windeseile und die anderen Sachbearbeiter stellten sich schützend vor ihre Türen. Es wurde lauter, er schrie sich förmlich die Seele aus dem Leib und dann passierte es […]

Meine Lieben, vielen Dank schon einmal, dass ihr bis hier hin gelesen habt. Leider muss ich hier einen Cut setzen, damit dieser Artikel nicht allzu lang wird und euch langweilt. Glaubt mir, wenn ich euch sage, ihr solltet den Rest demnächst noch lesen. Lasst mich euch aber noch vorab einen kleinen Tipp geben, was nächstes Mal noch so kommt. In der Fortsetzung werdet ihr noch von meinem möglichen veganen Foodkanal im Fernsehen lesen; was noch weiterhin im Jobcenter passiert ist und wie ich mich schlussendlich entschieden habe.

Bis dahin macht es gut und fühlt euch von mir gedrückt!

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