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Schneekugel für den kleinen Geldbeutel

Hier eine last minute Idee für Weihnachten

Es ist Mitte Dezember und man hat noch keine Weihnachtsgeschenke geschweige denn irgendeine Idee, was man XY zu Weihnachten schenken soll. Das Geld ist wie immer knapp und man möchte nur ungern raus in die Geschäfte eilen, da dort viele schlecht gelaunte und überstrapazierte Menschen lauern. Egal wohin man geht, die Menschen sind gestresst, die Luft steht und man weiß gar nicht so recht, was man schenken soll.

Auf der einen Seite findet man es total irrsinnig, sich untereinander zu beschenken und anderseits empfindet man es als nette Geste. Aber im Grunde genommen fühlen wir uns von Jahr zu Jahr, immer und immer mehr dazu genötigt, unseren Mitmenschen teure Weihnachtsgeschenke zu machen. Geschenke hier, Geschenke da. Wohin man auch sieht, es wird mit Geschenken geworben. Es heißt: „Mach deinen Liebsten doch eine Freude mit blablabla für unschlagbare 150€“. Als ob jeder 150€ pro Nase ausgeben kann. Natürlich profitiert dabei der Einzelhandel davon und irgendwie müssen die Menschen ja auch ihr Geld verdienen, aber im Grunde genommen ist Weihnachten nur noch eine reine Geldmacherei.

Jetzt mal Hand auf’s Herz, denkst du bei dem schönen Wörtchen „Weihnachten“ an Geschenke, Stress und Winter blues oder doch eher an Liebe, Herzlichkeit und die Geburt Jesu Christi? Ich gebe zu, dass ich eher an das erstere denke als an die eigentliche Bedeutung. Zudem kommt das alles ja auch noch auf den Typ von Familie an.

Wir beispielsweise sehen es an Weihnachten nicht so eng mit dem Gottesdienst. Warum sollten wir also dann ausgerechnet an Weihnachten in die Messe gehen, wenn wir die restlichen 364 Tage nie was für unseren Glauben tun? Macht doch keinen Sinn, oder? Eben. Da auch wir nicht in Geld schwimmen, wurde vor ein paar Jahren entschieden, dass die Erwachsenen sich nichts mehr schenken. Sprich nur die „Kinder“ beschenkt werden.

So drosseln wir in der Weihnachtszeit den Geschenkedruck und konzentrieren uns lieber auf die wichtigeren Dinge im Leben, nämlich wer, wann und wo für alle kocht und wie viele Gänge es geben wird (lach). Mag sich vielleicht etwas skurril anhören, aber meine Familie isst gut und gern. Warum Geld für Geschenke ausgeben, wenn man doch dafür richtig gut zu Hause mit allen essen kann? Essen vor Bescherung, dass ist unsere Devise. Wie lautet die eurer Familie? Erzählt es mir doch in den Kommentaren.

Zurück zum Thema…

Driving home for Christmas Schneekugel

Als ich vor ein paar Tagen Pinterest durchforstet habe, bin ich auf zahlreiche DIY’s von verschiedensten Schneekugeln gestoßen. Daraufhin wollte ich unbedingt selbst eine basteln und bin den Tag darauf direkt in die Stadt gedüst, um mir Kunstschnee zu kaufen. Denn Kunstschnee war das einzige, was wir dafür nicht im Haus hatten, da Emma und Balu letztes Jahr den Kunstschnee im kompletten Schlafzimmer verteilt haben, weil sie dachten es wäre etwas zu essen.  Labradore sind nun mal immer hungrig, was?

Zudem bin ich zur Zeit wirklich ein armer Schlucker und muss all mein Geld beisammen halten, um meine laufenden Rechnungen bezahlen zu können. Heißt ich habe gerade mal genug, um meine Rechnungen zu bezahlen. Keine Sorge, meine Mutter und mein Partner sorgen ansonsten dafür, dass ich nicht verhungere oder verdurste. Aber hey, ich sagte ja schon, dass es gerade etwas schwierig bei mir ist, oder? Job gekündigt, keine Ahnung was ich jetzt beruflich machen soll und der Winter blues holt mich ein. 

Deshalb gibt es jetzt für alle, denen es auch so ergeht eine ganz einfache Variante, anderen ein lächeln ins Gesicht zaubern zu können. Ready? Set. Go!

Was du brauchst für diese „knapp bei Kasse Schneekugel“: 

  • großes Glas mit Deckel( beispielsweise das von Gewürzgurken, rote Beete oder einfach das, in dem Großvater sein Gebiss aufbewahrt)
  • Leitungswasser( egal mit oder ohne Kalk) 
  • alte Miniatur Weihnachtsdeko (beispielweise die grausame Weihnachtsfigur, die dir Uroma vor 100 Jahren vermacht hat oder eine Weihnachtskugel)
  • etwas Kunstschnee (nicht den zum sprühen!)
  • eine Heißklebepistole (hast du keine, leihe sie dir doch ruhig bei Nachbarn oder bei deinen Eltern aus)
  • etwas Glitzer nach belieben 

Wichtig: Bitte reinige das Glas vorher gut, bevor du es für die Schneekugel verwendest. Am Besten löst du dann auch direkt alle Etiketten und entfernst die Kleberreste mit Nagellackentferner.   

Wie du in nur wenigen Schritten an deine selbstgemachten, mit Liebe geklebten und für wenig Geld Schneekugel gelangst:

  1. Schraube den Deckel von deinem Glas ab und lege es beiseite. 
  2. Kontrolliere bitte, ob deine Figur in die Innenseite deines Deckels passt und sich so auch problemlos schließen lässt. Oder ob du sie auf dem inneren Glasboden wie ich befestigen musst. 
  3. Verteile etwas Kleber (der Heißklebepistole) entweder auf den inneren Glasboden oder auf die Innenseite des Deckeln ( kommt ganz auf Punkt 2 an).
  4. Drücke die Miniatur Figur fest auf den Kleber und übe anschließend noch 1-2 Minuten druck auf die Figur aus. 
  5. Trage etwas Kleber auf die Innenseite des Glasbodens und verteile etwas Glitzer oder Kunstschnee auf ihn. Lass das Ganze für 5 Minuten trocknen. 
  6. Befülle nun das Glas mit mehr Glitzer und Kunstschnee.
  7. Gebe ausreichend Leitungswasser hinzu.
  8. Spritze etwas Kleber in den Deckel und schraube das Glas mit diesem fest zu. 
  9. Verziere bei belieben das Glas noch mit Glitzer, Stoffresten oder sonstigen. 
  10. Lass mir doch einen Kommentar da, wenn du dieses DIY von mir ausprobiert hast oder ausprobieren möchtest. 

Tipp: Ist das Glas trotzdem nicht dicht, dann dichte es mit Silikonmasse ab. 


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